Von morgens bis abends arbeiten, aber eine Wohnung kannst du dir nicht leisten? Für viele Azubis ist am Ende des Geldes ständig zu viel Monat übrig. Für uns ist eine Gesellschaft nur dann gerecht, wenn junge Menschen auf eigenen Beinen stehen können und einen guten Start ins Berufsleben haben. Mit einer Mindestausbildungsvergütung wollen für dafür sorgen, dass jeder Auszubildende unabhängig von Wohnort oder Beruf von seiner Vergütung leben kann. Das ist auch eine Frage von Anerkennung und Respekt.

Wir wollen mehr Planbarkeit und Sicherheit beim Berufseinstieg, daher werden wir die sachgrundlose Befristung abschaffen.

Grundlose Befristung abschaffen
Einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren kannst du nicht unterzeichnen, weil du gar nicht weißt, ob du dann noch dieselbe Arbeitsstelle hast? Das geht immer mehr jungen Menschen so. Wir wollen mehr Planbarkeit und Sicherheit beim Berufseinstieg, daher werden wir die sachgrundlose Befristung abschaffen. Auch die Übernahme nach der erfolgreichen Ausbildung sollte selbstverständlich sein. Überstunden und ausbildungsfremde Tätigkeiten sollten der Vergangenheit angehören.

Flexiblere Arbeitszeitmodelle
Wir werden außerdem die Chancen, die durch den digitalen Wandel entstehen, nutzen und flexiblere Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Daneben werden wir die (Solo-)Selbstständigen in den sozialen Sicherungssystemen integrieren und für sie eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung einführen.
Wir setzen zudem auf Perspektiven für junge Menschen ohne eine Ausbildung durch gezielte Förderung statt auf schärfere Sanktionen für unter 25-Jahrige im SGB II.

Aus diesen Gründen fordern wir u.a.: 
- eine Mindestvergütung von Auszubildenden von 635€ im ersten Ausbildungsjahr, 696€ im zweiten Jahr, 768€ im dritten Jahr und 796€ im vierten Jahr
- eine 30h / Woche bei vollem Lohnausgleich 
- einen Mindestlohn von 12,50€ ohne Ausnahmen
- das Rückkehrrecht von der Teil- in die Vollzeit 

Back to Top