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Jusos Mecklenburg-Vorpommern sind über Spaltungsvorwurf irritiert

Freitag, 9.Juni 2017 von Jusos MV

Aktuell, Kommunales, Presse

Die Jusos Mecklenburg-Vorpommern weisen den vom Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim erhobenen Vorwurf, wonach mit dem Vorpommernfonds eine tiefere soziale Spaltung der Landesteile Mecklenburg und Vorpommern drohe, entschieden zurück. Zugleich wünschen sich die Jusos Mecklenburg-Vorpommern landesweite Förderkonzepte, insbesondere in der Jugendarbeit.

„Der Vorpommernfonds mag nicht unumstritten sein, aber er stellt eine der zentralen Herausforderungen in den Mittelpunkt, wenn wir überall in MV gleich gute Lebensbedingungen schaffen wollen. Wir müssen anerkennen, dass die sozioökonomischen Daten klar feststellen lassen, dass der Osten des Landes strukturell benachteiligt ist. Durch zusätzliche Mittel besteht die Hoffnung, dass Vorpommern hier aufschließen kann und das ist im Interesse des ganzen Landes.“, erklärt der Juso-Landesvorsitzende Christian Winter.

„Mecklenburg und Vorpommern in der Fördermitteldebatte gegeneinander auszuspielen, ist kontraproduktiv. Wir brauchen nachhaltige und berechenbare Bedingungen für das ganze Land, etwa durch eine landesweit koordinierte Jugendförderung oder einen Investitionsfonds für Jugendeinrichtungen.“:  bemerkt Winter weiterhin.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Michel-Friedrich Schiefler führt weiter aus: „Es wird mit diesen Mitteln dem Osten des Landes die Chance gegeben Strukturen aufzubauen und Initiativen zu unterstützen, so wie sie in Mecklenburg schon existieren. Wer sich dadurch benachteiligt sieht, dass die Schwächeren unterstützt werden und ihre Nachteile ausgleichen können, hat kein Interesse an Solidarität und lässt der Spaltung freien Lauf. Außerdem ist der Fonds nur auf Zeit und sorgt für eine Angleichung im gesamten Land wovon schlussendlich alle profitieren werden.“

 

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