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Jusos M-V fordern erhalt der Schulsozialarbeit

Mittwoch, 30.November 2016 von Jusos MV

Aktuell

Der Juso-Landesvorstand fordert bezüglich der Zukunft der Schulsozialarbeiter*innenstellen, finanziert aus Mitteln des Bundes- und Teilhabepaket, Klarheit von der Landesregierung. Es sind 129 Stellen im gesamten Bundesland betroffen, die nun für die nächsten Jahre gefährdet sind (Siehe LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN, Drucksache 7/21, 7. Wahlperiode 11.11.2016, kleine Anfrage der Abgeordneten Jacqueline Bernhardt, Fraktion DIE LINKE, Sicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern und Antwort der Landesregierung).

„Die Landesregierung muss jetzt Solidarität mit den betroffenen Kommunen zeigen. Im Koalitionsvertrag steht eindeutig, dass die Jugend-und Schulsozialarbeit im Land erhalten werden soll, das sollte auch konsequent umgesetzt werden. Alles andere käme einem Abbau von Schulsozialarbeiter*innenstellen gleich und würde die Zielstellung des Koalitionsvertrages in diesem Bereich als Mogelpackung bloßstellen.

Nichts desto trotz begrüßen wir den Vorschlag von Mathias Brodkorb, wonach mit Stellen im pädagogischen Bereich die benötigten Fachkräfte in den Regionen gehalten werden könnten. (Siehe: http://www.spd-fraktion-mv.de/aktuelles/pressemitteilungen/landesprogramm-fuer-jugend-und-schulsozialarbeit-ausfinanziert)“, so Luisa Heide, Juso-Landesvorsitzende.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Christian Winter führt weiter aus: „Die Bedeutung der Jugend- und Schulsozialarbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, auch im Rahmen der Schulpolitik, steht außer Frage. Wir brauchen eine flächendeckende Bereitstellung von Schulsozialarbeiter*innen, das bedeutet mindestens eine Stelle pro Schule. Diese Aufgabe können die Kommunen langfristig nicht eigenständig leisten.“

 

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