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Solidarität statt deutscher Leitkultur – Jusos fordern kulturelle Vielfalt

Donnerstag, 26.Mai 2016 von Jusos MV

Presse

Nachdem Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sich für eine deutsche Leitkultur aussprach, springt nun auch der verurteilte Volksverhetzer Holger Arppe, AFD Direktkandidat aus Rostock, auf den „rechten Zug“ mit auf. Anlass war das Statement unserer Juso-Landesvorsitzenden Luisa Heide, dass eine deutsche Leitkultur nicht zu akzeptieren sei. „Eine offene und multikulturelle Gesellschaft ist erstrebenswerter als die Identifikation mit einer Nation“ so Heide.

Holger Arppe reagierte auf diese Aussage in seinem öffentlichen Facebook Auftritt mit der Frage „Liebe SPD, warum hasst Ihr unser Land nur so sehr?“ „Niemand spricht hier von Hass. Wir Jusos stehen für eine Gesellschaft, welche von vielen verschiedenen Einflüssen und Ideen lebt und die das solidarische Miteinander stärken soll. Die einzigen die Hass zwischen den Menschen schüren sind AFD und NPD. Eine Gesellschaft macht mehr aus als nationale Identität“.

Mit der Reaktion von Arppe lässt die AFD nicht das erste Mal ihren Nationalismus hochleben. Eine Partei, die sich gegen angebliche unkontrollierte Massenzuwanderung, besser geschützte Grenzen und gegen die Religionsfreiheit ausspricht steht wohl nicht auf den Füßen des Grundgesetzes. Heide dazu: “Die Leitkultur der AFD steht sicherlich für keine verfassungsorientierte Kultur der Freiheit. Vielmehr hat sie zum Ziel, Menschen eine als „gut“ definierte Lebensweise aufzuzwingen. Wir Jusos fordern schon immer sein selbstbestimmtes Leben!“

Wir Jusos bekämpfen den Zwang zur deutschen Leitkultur, sofern sie voll mit Fremdenfeindlichkeit, Rechtspopulismus und verfassungswidrigen Positionen besetzt ist. „Nationalstolz und Menschenfeindlichkeit bringen eine Gesellschaft nicht weiter. Ein offener und demokratischer Umgang hingegen schon“, so Heide abschließend.

 

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