Abonnieren: Artikel / Kommentare / via E-mail

Jusos wählen neuen Vorstand

Donnerstag, 18.Juni 2015 von Jusos MV

Presse

Am vergangenen Wochenende fand die 23. Landeskonferenz der Jusos Mecklenburg-Vorpommern in Stralsund statt. Auf dieser wurde Luisa Heide erneut als Landesvorsitzende wiedergewählt. Die 22-jährige Studentin führt die Jugendorganisation der SPD seit 2013 an. Dem weiteren Landesvorstand gehören Johannes Barsch, Kristin Richter, Martin Redlich, Anne Niekrenz und Tim Rahden an.
Ein wichtiger Punkt in der anstehenden Legislaturperiode wird die Erarbeitung eines linken Regierungsprogrammes sein. Hierzu Luisa Heide: „M-V steht vor großen Herausforderung. Wir Jusos wollen dazu beitragen, dass es unserem Land noch sozialer und gerechter zugeht. Dies fängt an bei einer guten Bildungspolitik, die in unseren Augen kostenlos sein und allen Menschen offenstehen muss. Deshalb lehnen wir die Einführung von Verwaltungsgebühren an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns ab. Im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik müssen wir dafür sorgen, dass der hart erkämpfte Mindestlohn auch eingehalten wird. Die noch bestehende Ausnahmen sind ungerecht und werden von uns nicht stillschweigend hingenommen!“

Auf ihrer Landeskonferenz forderten die Jusos auch die Schaffung von mehr Beteiligungsmöglichkeiten an demokratischen Prozessen für Jugendliche auf kommunaler und Landesebene. Des Weiteren sprachen sich die Jusos auch für die Abschaffung des Vermummungsverbotes, die Möglichkeit des Generalstreiks und einer solidarischen Politik gegenüber Griechenland aus. Mit Blick auf die Landtagswahl im nächsten Jahr positionieren die Jusos M-V sich klar und werben für eine rot-rote Koalition. Hierzu Luisa Heide: „Caffier und seine CDU haben sich immer wieder als Ausbremser für sozialen Fortschritt bewiesen. 10 Jahre große Koalition sind mehr als genug. Wir wollen eine gerechte und progressive Politik. Diese kann es nicht mit konservativen und zum Teil reaktionären Kräften geben. Für uns ist klar, dass nur eine rot-rote Koalition für mehr soziale Gerechtigkeit sorge kann. Wir fordern unsere Mutterpartei auf, für die kommende Landtagswahl ein Linksbündnis anzustreben.“

Kommetare wurden geschlossen.