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MV für alle – Rogida-Nazis stoppen!

Samstag, 28.Februar 2015 von Jusos MV

Aktuell

Am Sonntag, den 01.03.2015 startet der Rostocker Pegida-Ableger Rogida einen neuen Versuch und möchte nach insgesamt acht „Spaziergängen“ in Schwerin und Stralsund nun in Rostock aufmarschieren. Die Route soll vom Hauptbahnhof-Süd aus durch die Innenstadt zum neuen Markt hin verlaufen. Wir als Jusos wollen dies nicht zulassen und uns den rassistischen Brandstifter*innen in den Weg stellen. Denn Rogida, bzw. Mvgida ist wie kaum ein anderer Pegida-Ableger von NPD-Kadern und Kameradschaften dominiert. Daher lehnen wir Jusos auch den Dialog mit Mvgida ab. Mit diesen Menschen zu sprechen wertet ihre nationalistischen Ansichten auf und bläst ihren Rassismus zu Sorgen auf. Wir fordern: Keinen Dialog mit Nazis! Denn von den Anmelder*innen und dem Orgateam angefangen bis hin zu den Teilnehmer*innen der Aufmärsche finden sich eben vor allem bekannte Neonazis. Auch die Täter von Lichtenhagen, die während der rassistischen Pogrome die ZASt (=Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende) in Brand setzten sind bei Mvgida anscheinend willkommen. So ist Ronny Sanne, verurteilt zu einer Haftstrafe wegen Beiteiligung an den Pogromen Mitglied des Orgateams. Dazu sind Personen wie Michael Andreijewski, NPD-Landtagsabegeordneter und 1992 Verfasser eines rassistischen Flugblattes, dass gegen Asylsuchende hetzte und unverblümt zum Sturm auf die ZASt aufrief. Der Rest der NPD-Landtagsfraktion rund um Volksverhetzer Udo Pastörs ist ebenfalls regelmäßiger Gast bei Mvgida, auch der selbsternannte Nationalsozialist Thomas „Steiner“ Wulff ist gern gesehener „Spaziergänger“. Die militanten Kameradschaften und autonomen Nationalisten, die mehrfach für Ausschreitungen sorgten, sind wie bei NPD-Aufmärschen das „Fußvolk“. Auch für die Rogida-Demo am Sonntag haben sich bereits einschlägig bekannte Neonazis angekündigt, wie etwa der Ex-Kreistagsabgeordnete der NPD im LRO Nils Matischent und führender Kopf der besonders militanten Güstrower Kameradschaftsszene. Mit Blick darauf und auf die bisherigen Veranstaltungen in Schwerin und Stralsund muss von einem Naziaufmarsch ausgegangen werden.

Wir wollen den Rassist*innen nicht die Straßen überlassen und rufen dazu auf Rogida zu blockieren! Lasst uns ein klares Zeichen dafür setzen, dass Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus keinen Platz in Mecklenburg-Vorpommern haben. MV für alle!

 

Update: Die Gegendemo beginnt um 14.00Uhr am Kröpeliner Tor in der Rostocker Innenstadt!

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