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Mehr humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge!

Donnerstag, 17.Oktober 2013 von Luisa Heide

Internationales

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hatte die Wahl entweder solidarische Arbeit zu leisten und Familienzusammenführungen zu bewilligen oder sich dagegen zu entscheiden und mal wieder unter Beweis zu stellen, dass diese Regierungskoalition nicht viel zu einer vielfältigen Gesellschaft beitragen kann. Familien werden auf längere Zeit getrennt bleiben, weniger Menschen haben die Chance den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Syrien zu entkommen.

Eigentlich wäre ein politisches Zeichen für Humanitäre Hilfe dringend notwendig, denn wir können die Menschen bei dieser prekären Lage nicht alleine lassen. Insbesondere als europäischer Staat, der sich der internationalen Friedenssicherung schon früh als eines ihrer Grundsätze auf die Fahnen geschrieben hat muss ganz Europa mehr Solidarität leisten. Wir müssen für Meinungsfreiheit und Demokratie und gegen politische Verfolgung auf der ganzen Welt kämpfen.

Des Weiteren haben wir eine besondere Verantwortung, speziell im Syrienkonflikt in Bezug auf den Giftgasanschlag auf die Bevölkerung der Hunderte von Menschen tötete. Deutschland hat trotz der syrischen Ablehnung der internationalen Konvention zur Ächtung von Chemiewaffen, Chemikalien in dieses Land exportiert. Da ist es doch das Mindeste humanitäre Hilfe anzubieten.

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