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Jusos Mecklenburg – Vorpommern stehen hinter studentischer Demokratie

Dienstag, 27.November 2012 von Jusos MV

Presse

Die Jusos Mecklenburg Vorpommern haben sich mit einem einstimmigen Beschluss des Landesvorstandes zum Erhalt der verfassten Studierendenschaften bekannt. Hintergrund sind die Bestrebungen der Jungen Union Mecklenburg Vorpommern diese abzuschaffen oder massiv zu schwächen. Der Landesvorsitzende der Jusos Mecklenburg Vorpommern Bernd Woltmann erklärt in diesem Zusammenhang: „Der Vorstoß der Jungen Union MV ist für uns mehr als überraschend, die Studierendenschaften in MV sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer autonomen und demokratischen Hochschulen. Wir erwarten von der Regierungsfraktionen im Landtag ein klares Bekenntnis zum Erhalt der verfassten Studierendenschaften.“ Der Landesparteitag der CDU am 03. November hatte eine entsprechende Forderung der Jungen Union an die CDU-Landtagsfraktion überwiesen. Bernd Woldtmann ergänzt weiter: „Die jetzige Forderung der Jungen Union nach einer Schwächung der verfassten Studierendenschaften, steht in einem engen Zusammenhang mit den Beschlüssen der Jungen Union auf ihrem Deutschlandtag im Oktober in Rostock. Das Ziel der Jungen Union bleibt die Einführung von bundesweiten Studiengebühren und genau dazu dient dieser Vorstoß der Jungen Union MVs.“ Dabei scheinen der Jungen Union die konkreten Folgen ihres Handeln egal zu sein. Hierzu äußert sich der stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos und Student der Universität Rostock, Paul Fietz: „Sollte sich die JU MV mit ihrer Forderung durchsetzen, wäre dies wohl das Ende des Rostocker Semestertickets. Es ist nicht nachvollziehbar wie die Junge Union die Interessen der Studierenden mit Füßen tritt. Nicht jeder fährt mit einem BMW zur Uni.“

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