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Wahl2011- Wirtschaft und Soziales

Donnerstag, 14.Juli 2011 von Jusos MV

Arbeitskreise, Presse, Wirtschaft und Soziales

GUTE ARBEIT & GUTES LEBEN


Dafür sind wir:

Dagegen sind wir:

 

 

Dafür sind wir:

Gesetzlichen Mindestlohn bzw. -vergütung für Auszubildende
Wer Vollzeit arbeitet muss davon leben können. Nun ist ein Mindestlohn von 8,50€ kein riesiges Gehalt, es stellt aber sicher, dass ein Arbeitnehmer seinen Lebendsunterhalt selbständig bestreiten kann. Außerdem kann es auch nicht sein, dass Arbeitgeber immer auf Kosten der kleinen und kleinsten ArbeitnehmerInnen im Betrieb die Betriebsausgaben zu minimieren und seinen Gewinn zu maximieren versuchen. Die Löhne im unteren Einkommensbereich sind in den letzten Jahren um 22% gesunken, dem müssen wir entgegenwirken.
Gleiches gilt selbstverständlich für Auszubildende. Azubis sind keine billigen Arbeitskräfte, sondern junge Menschen die einen Beruf erlernen. Deshalb kann es Nicht sein, dass Normalarbeiter durch Azubis ersetzt werden und diese gerade einmal eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen oder in manchen Fällen gar nicht entschädigt werden.
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Regelmäßige, flächendeckende öffentliche Bus und Bahnverbindungen im gesamten Bundesland
Mobilität ist uns ein sehr wichtiges Thema. Von jedem Menschen wird in der Arbeitswelt erwartet, er möge möglichst flexibel sein, auch was den Ort des Arbeitens angeht. Wenn das so ist, dann muss der Staat aber auch dafür sorgen, dass regelmäßig Bahn- Busverbindungen vorgehalten werden. Auch in der Freizeit ist es in unserem Flächenland besonders wichtig, dass man mit der Bahn/ dem Bus mobil bleibt. Abends ein Ort weiter, in einen Club oder auch zum Strand zu gelangen, das sollte für Jugendlich möglich sein.
Außerdem ist ein guter ÖPNV auch ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Emissionsreduzierung.
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Für die Erhaltung der Vielfalt in der Ostsee
Wir Jusos sind uns der Bedeutung der Ostsee für unser Bundesland bewusst, sie ist das Wahrzeichen Mecklenburg-Vorpommerns. Sie ist ein beliebtes Urlaubsziel und fördert den Tourismus der für einige Städte notwendig ist um wirtschaftlich zu überleben außerdem ist sie der Lebensraum vieler Tiere. Leider wird die Ostsee oft auch für die Müllentsorgung genutzt und durch die Industrie maßgeblich verdreckt. Zum Beispiel wurden 2006, 3500 Quecksilber auf dem Grund der Ostsee gefunden die von einer Papierfabrik in den 60er Jahren entsorgt wurde, diese wandelt sich nach einiger Zeit zu einem hochgiftigem Gas um das nicht nur die Fische gefährdet, sondern auch Menschen. Sogar anreiher Staaten entsorgen ihren radioaktiven Müll in dem Binnenmeer. Die Ostsee ist nachgewiesen das am stärkste verschmutzte Binnenmeer der Welt, bis zu 25 % des Meeresbodens sind biologisch Tod. Unsere Ostsee muss endlich wieder sauber werden und eine vielfältige Tierwelt entwickeln. Wir Jusos wollen das, umweltfeindliche Unternehmen die ihren Müll in der Ostsee entsorgen, nicht länger subventioniert werden dürfen. Partnerschaften für den Naturschutz und Verpflichtungen zu mehr Umweltschutz sind dringend notwendig um Tiere und auch Menschen vor den Folgen der Industriellen Verschmutzung zu schützen.Wir fordern das dieses Sorglose treiben der Unternehmen ein Ende hat und unsere Ostsee auch in Zukunkft ein Gewässer sein kann, frei von Chemikalien und Verschmutzung.
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Dagegen sind wir:

Unzählige Überstunden und Mehrarbeit: Arbeit ist zum Leben da, nicht umgekehrt!
Überstunden führen für jeden einzelnen Menschen dazu, dass weniger Zeit für Freunde, Familie und Freizeitgestaltung da ist. Obwohl Arbeit dazu da ist, sich im Leben zusätzlich was leisten zu können, kann man dies dann durch die Mehrarbeit oft nicht mehr nutzen. Wer viele Überstunden macht, hat kaum Freizeit und kann sie nicht sinnvoll für sich nutzen. Außerdem führen regelmäßige Überstunden dazu, dass ggf. auch Arbeitsplätze vernichtet werden. Wenn in einem Betrieb so viel Arbeit existiert, gibt es 2 Möglichkeiten: entweder mehr Überstunden oder mehr Arbeitnehmer einstellen. Wir wollen mehr Arbeitskräfte statt Überstunden für eine individuelle Lebendsgestaltung der Arbeitnehmers.
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Industrie- und Atommülllagerung in M-V
Mecklenburg-Vorpommern sollte nicht zur Müllkippe der Nation werden. Deshalb lehnen wir große Mülllager in unserem Land ab, weil sie insbesondere unsere schöne Landschaft zerstören und die Folgen für die Umwelt nicht absehbar sind. Besonders in Hinblick auf die Atommüllagerung wissen wir nicht was für langfristige schäden über Genrerationen enstehen könnten die sowohl Mensch als auch Umgebung beeinträchtigen würden. Deshalb wollen wir ein ökologisches MV ohne den Müll der Bundesrepublik.
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Staatliches Lohndumping bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen
Wenn der Staat Aufträge vergibt, dann tut er das mit öffentlichen Geldern, somit also mit dem Steuergeld von uns allen. Wir finden es moralisch hoch verwerflich dass man dafür sorgt, dass Unternehmen mit Billiglöhnen und vielen Leiharbeitern die Aufträge bekommen.
Außerdem führen Billiglöhne unweigerlich dazu das Arbeitnehmer auf Sozialgelder angewiesen sind. Also hat der Staat nichts gespart, im Gegenteil! Steuereinnahmen sind flöten gegangen.
Deshalb setzen wir uns für ein Landesvergabegesetz ein. Der Staat darf nicht zum Lohndumping beitragen
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Den kompletten Flyer kannst Du hier als PDF-Datei herunterladen.

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