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Jusos beklagen “Schmierentheater” der JU

Dienstag, 19.April 2011 von Jusos MV

Presse

Auch Wahlkampf verlangt Weitsicht der Beteiligten

Die Jusos Mecklenburg-Vorpommern bedauern die Wahlkampf-Instrumentalisierung der Jugendweihe durch die Junge Union. Der Landeschef der JU hatte, im Zuge des Auftrittes von Manuela Schwesig bei einer Jugendweihefeier in Schwerin, der Ministerin Geschichtsverklärung vorgeworfen.

“Es scheint, als versuche Herr Reinhardt Wahlkampf auf dem Rücken von Sozialministerin Manuela Schwesig und den an der alljährlichen Jugendweihe teilnehmenden Jugendlichen zu betreiben. Natürlich ist jedem klar, dass die Jugendweihe in den 40 Jahren der DDR-Diktatur
als ein Instrument von vielen missbraucht wurde. Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass die Jugendweihe eine lange Tradition weit vor der DDR und dem Nationalsozialismus hatte”, so Bernd Woldtmann, Landesvorsitzender der Jusos.

Woldtmann weiter dazu: “Es hat ja auch keiner vor, der CDU die ‘gute demokratische Tradition’ in Abrede zu stellen und ihr die 40 Jahre als Blockpartei und ihre Rolle in der DDR vorzuwerfen. Herrn Reinhardt empfehle ich, sich zukünftig einen umfassenderen Blick zu verschaffen, bevor unbegründete Kritik geäußert wird. Auch im Wahlkampf sollte mit Weitsicht und nicht mit Scheuklappen agiert werden.”

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