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Weichen für die Landtagswahl 2011 sind gestellt

Montag, 10.Mai 2010 von Jusos MV

Presse

Bei der gestrigen Landeskonferenz der Jusos MV ging es hoch her. Neben einem neuen Arbeitsprogramm und vielen inhaltlichen Anträgen wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Zu diesem gehören neben dem 22-jährigen Bernd Woldtmann, der als Landesvorsitzender bestätigt wurde, die 20-jährige Undine Hahn, aus Schwerin, sowie die 26-jährige Silvia Klages, aus Greifswald.

„Wir haben uns auf der Konferenz auf die Landtagswahl 2011 vorbereitet. In der kommenden Zeit wird es darum gehen, die Bevölkerung wieder zu überzeugen, dass die SPD die richtigen Inhalte vertritt. Jusos wollen weiterhin der kritische Motor in der Partei sein und es gilt den
Erneuerungsprozess der SPD auch in MV voran zu bringen“, sagte der neue und alte Juso-Landeschef Bernd Woldtmann.

Die rund 50 Delegierten diskutierten vor allem über Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. Die Landeskonferenz sprach sich u.a. für die Einführung des Unterrichtfaches Lebenskunde-Ethik-Religion, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sowie von Tarifverträgen für studentische Hilfskräfte aus. „Mit unseren beschlossenen Anträgen haben wir eine gute Grundlage für kommende Debatten geschaffen. Ziel für uns ist es weiterhin ein durchlässiges Bildungssystem zu schaffen und sozialen Aufstieg durch Bildung zu erleichtern.

Projekte wie „längeres gemeinsames Lernen“ sind weiterhin wichtig. Dafür gilt es in der SPD und in der Bevölkerung zu kämpfen.“, sagte die neue stellvertretende Landesvorsitzende Silvia Klages.

Mit Blick auf die Vorstandsarbeit und die anstehende Landtagswahl im kommenden Jahr, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende Undine Hahn:„Die Landeskonferenz hat bewiesen, dass wir uns nicht erst kurz vor dem Wahltag mit Inhalten beschäftigen. Wie heißt es doch so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir sind nicht nur die Wahlkampftruppe der SPD. Wir haben eigene Antworten! Für diese wir innerhalb der SPD und der Bevölkerung kämpfen. Wir werden Mecklenburg-Vorpommern weiterentwickeln müssen. MeckPom als Niedriglohnland ist kein Zukunftsmodell. Wir müssen für gute Arbeitsbedingungen sorgen und auf unsere Stärken setzen. Das heißt auch: Gute Bildung von Anfang an! Insgesamt zeigt sich, wir haben heute schon Antworten auf Probleme in der Gesellschaft. Wir setzen uns schon heute für deren Umsetzung ein.

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